- Drei sehr unterschiedliche Kykladen-Inseln im Vergleich
- Wanderungen durch spektakuläre Küstenlandschaften
- Spannende Informationen zum Vulkanismus
- Marmorbrüche von Marathi auf Paros
- Besuch der berühmten Grabungsstätte Akrotiri
- Wanderungen und Inselrundfahrt auf Naxos
- Viel Entspannung an attraktiven Stränden
Die griechischen Inseln Santorin (griech. Thira) Naxos und Paros gehören zur ägäischen Inselgruppe der Kykladen. Santorin ist vom Vulkanismus geprägt, was an vielen Stellen in beeindruckenden Landschaftsbildern sichtbar wird. Naxos ist die größte, wasserreichste und damit grünste Insel der Kykladen. Und Paros hatte in allen Zeiten eine große Bedeutung wegen seiner Marmorvorkommen. Seit der ersten Besiedlung in vorgriechischer Zeit haben die Inseln eine unterschiedliche Entwicklung erfahren.
Santorin, die weltberühmte ringförmige Insel(gruppe) mit der spektakulären Steilküste im Inneren ist zum Traumziel für Touristen und Wissenschaftler geworden. Dennoch gibt die Vergangenheit der Insel bis heute viele Rätsel auf. Aufgrund der einzigartigen Landschaft, des bis in die jüngere Vergangenheit aktiven Vulkans und der bedeutenden archäologischen Fundstätten ist Santorin eine touristische Attraktion, die dennoch einsame Wanderwege und eindrucksvolle Naturerlebnisse zu bieten hat. Daneben bietet die einzigartige Hauptstadt Fira alle Möglichkeiten der Unterhaltung.
Naxos ist dagegen trotz schöner Landschaft und Ortsbilder vom Tourismus weniger beeinflusst. Die Landwirtschaft spielt noch eine bedeutende Rolle. Berge, Hochebenen und weite Küstenlandschaften fügen sich zu einer Insellandschaft mit eigenem Charakter. Naxos bildet somit einen reizvollen landschaftlichen Kontrast zu Santorin. Auch hier haben sich kykladische Architektur und Zeugnisse aller Epochen gut erhalten. Zahlreiche archäologische Fundstätten zeugen davon.
Paros, die viertgrößte Kykladeninsel, ist seit der Antike berühmt für ihren einmaligen Marmor. Noch heute profitiert die Insel von dieser Zeit, denn es existieren noch zahlreiche attraktive archäologische Sehenswürdigkeiten. Durch ihre zentrale Lage innerhalb der Kykladen blieb die Insel auch in späteren Epochen bedeutend, was sich an vielen Bauwerken nachvollziehen lässt. Zudem bietet Paros dem Besucher abwechslungsreiche Landschaften, uralte Klöster, weiße Bergdörfer und schöne Strände.
Unterkunft und Verpflegung
1. Unterkunft auf Santorin: Die ersten drei Tage verbringen wir im Badeort Kamari am ruhigen Ende eines weitläufigen Strandes. Unsere moderne Hotelanlage mit Pool liegt nur wenige Schritte vom Meer entfernt, die komfortablen Zimmer haben zum Teil Meerblick.
2. Unterkunft auf Naxos: Vier Tage wohnen wir im weit gestreuten Ort Alyko in einer sehr familiär geführten Appartement-Anlage in wunderschöner Lage an einem kilometerlangen, einsamen Sandstrand. Der Hauptort von Naxos ist 15 km entfernt (Busverbindung). Die Zimmer mit eigener Dusche/WC sind einfach und individuell eingerichtet mit Balkon oder Terrasse.
3. Unterkunft auf Paros: Drei Nächte verbringen wir in einem Hotel in Strandnähe in Parikia auf
Paros. Parikia ist nicht nur ein wichtiger Hafen für Kykladenreisende, sondern bietet auch ruhige stimmungsvolle Viertel und ein beschauliches Strandleben.
4. Unterkunft auf Santorin: Die letzten vier Tage sind wir in einem Hotel in ruhiger Lage im lebendigen Hauptort Fira untergebracht. Die freundlich eingerichteten Zimmer haben einen kleinen Balkon.
Verpflegung: Die 14 Halbpensions-Abendessen nehmen wir in verschiedenen Tavernen ein und lernen so die teilweise vegetarischen Köstlichkeiten der kykladischen Inselküche kennen.
Reiseablauf (Änderungen vorbehalten)
Auf elf Ausflügen mit öffentlichen Bussen, Charterbus, Taxis, per Boot und natürlich zu Fuß erkunden wir die drei so unterschiedlichen Kykladen–Inseln. Dabei finden die vielen vulkanischen Funde und die Pflanzen und Tiere am Wegesrand ebenso Beachtung wie Leben, Landwirtschaft, Bergbaustätten und Geschichte der Inselbevölkerung. An den meisten Tagen bietet sich Gelegenheit zum Baden und Entspannen.
1. Tag: Anreise nach Santorin
Ankunft auf Santorin, Bezug unseres Hotels in Kamari am Meer und kleiner Spaziergang zu einer Pistazienpflanzung, Einführungsvortrag (2km, 10 Höhenmeter HM).
2. Tag: Auf den Profitis Ilias
Wanderung von Pyrgos über den Profitis Ilias zurück nach Kamari, Besuch der Panagia Episkopi – Kirche aus dem zwölften Jahrhundert mit schönen Fresken, Ausführungen zum Weinbau auf Santorin und Weinprobe (8km, 600 HM Auf– und Abstieg).
3. Tag: Zur freien Verfügung
Möglichkeit zum Besuch von Alt Thera am Vormittag. Nachmittags lädt der Strand zum Spaziergang und vielleicht zum erfrischenden Bad?
4. Tag: Küstenwacholderwald auf Naxos / Unterkunftswechsel
Fährfahrt nach Naxos, Hoteltransfer und Spaziergang im Küstenwacholderwald (1km, keine Anstiege).
5. Tag: Inselrundfahrt
Mit dem Kleinbus verschaffen wir uns einen Überblick über die Insel, erkunden einsame Bergdörfer, informieren uns über Schmirgelabbau und die Marmorbrüche und besuchen die Kouroi, gigantische Marmorstatuen unbekleideter Jünglinge.
6. Tag: Antike und christliche Denkmäler um Sangri
Beim Dorf Sangri befinden sich nicht nur byzantinische Kirchen mit Fresken aus dem 13. Jahrhundert, auch die Antike hat ihre Spuren hinterlassen. Der im ionischen Stil erbaute Demetertempel aus dem 6. Jh wurde später als christliche Kirche nachgenutzt. Von Sangri wandern wir zurück zu unserer Unterkunft (ca. 10km, ca. 100 HM Abstieg).
7. Tag: Rundwanderung
Zu Fuß lernen wir die Berglandschaft zwischen Chalki und Moni kennen und besuchen auch die alte Kirche Panagia Drosiani. Schon die Venezianer stellten aus den Schalen und Blättern der Zitronatzitrone ihren Likör her. Wie der Kitron heute schmeckt, können wir beim Besuch einer Destillerie probieren (10km, 200 HM Auf– und Abstieg).
8. Tag: Marmor überall, Geocaching auf Paros / Unterkunftswechsel
Vom Apollotempel ist auf Naxos nur die Portara, ein mächtiges, fast 6 m hohes steinernes Tor erhalten. Es bietet den Auftakt zu unseren Erkundungen rund um den Marmor. Wir bummeln aber auch durch Naxos Chora, den Hauptort der Insel und erfahren einiges über die Kykladen im Mittelalter. Mit der Fähre setzen wir nach Paros über und werden und die Inselhauptsstadt abends bei Geocaching kennen lernen (ca. 4 km, kaum Anstiege).
9. Tag: Wo kommt all der Marmor her?
Unweit des Dorfes Marathi wurde schon im 6. Jh. vor Christus der erste Marmor als Baumaterial abgebaut. Bei einem Besuch der antiken Marmorbrüche erfahren wir von den damaligen Arbeitsmethoden. Eine Wanderung rundet den Tag ab (ca. 8km, 200 HM).
10. Tag: Zur freien Verfügung
Fakultativ Wanderung zur Grotte von Antiparos (15km, 200 HM Auf– und Abstieg) möglich. Kosten für Taxi und Fähre ca. 10 € pro Person.
11. Tag: Nach Santorin
Mit der Fähre setzen wir nach Santorin über, wo wir in Fira unser Hotel beziehen. Bei einem Stadtrundgang lernen wir die Inselhauptstadt mit ihren schneeweißen Häusern kennen (3km, ca. 150 HM Auf– und Abstieg).
12. Tag: Wanderung am Calderarand
Bei unserer Wanderung am Rand der Caldera bieten sich uns großartige und immer wechselnde Aussichten auf die Caldera und wir können leicht nachvollziehen, wie der Vulkan entstanden ist (ca. 11km, ca. 150 HM Auf–, 200 HM Abstieg, fakultativer Abstecher zum Skarosfelsen weitere 2km und 100 HM).
13 Tag: Kamenei–Inseln und Thirasia
Bootsfahrt zu den aktiven Kamenei–Vulkaninseln, Bad in den warmen Quellen, und Weiterfahrt zur einsamen Schwesterinsel von Santorin, Thirassia (9km, 250m Auf–, 550m Abstieg).
14. Tag: Akrotiri
Mit etwas Glück können wir die bronzezeitlichen Ausgrabungsstätte Akrotiri besichtigen (momentan geschlossen). Nachmittags schließen wir unser Programm mit einer letzten Küstenwanderung ab (13km, keine größeren Auf– und Abstiege).
15. Tag: Rückreise
Abflug nach Deutschland über Athen
Vorbehalt: Da die Fahrpläne der griechischen Kykladenflotte immer erst einen Monat im Voraus bekannt gemacht werden, sind Verschiebungen des Reiseprogramms möglich. Einige Programmteile sind stark wetterabhängig und könnten wetterbedingt verschoben werden.
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15 Tage Santorin, Naxos & Paros
Wanderstudienreise in Griechenland
Termine und Reisepreis (pro Person im DZ):
Einzelzimmer/Doppelzimmer:
Einzelzimmer-Zuschlag: 160 €
Halbes Doppelzimmer: voller EZ-Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in
Im Reisepreis enthalten:
Insgesamt 14 Hotel–Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC, davon 3 in Kamari/Santorin, 4 in Alyko/Naxos, 3 in Parikia/Paris und 4 in Fira/Santorin
Frühstück und 14 Abendmenüs
Flug mit Aegean Airlines von Düsseldorf über Athen nach Santorin und zurück
Flughafensteuer / Sicherheitsgebühren
Transfers Flughafen – Unterkunft und zurück
Fährfahrten Santorin – Naxos, Naxos – Paros und Paros – Santorin laut Programm
Ausflugsprogramm mit Linienbus, Charterbus, Taxis und Boot
Eintrittsgelder
Deutschsprachige qualifizierte Reiseleitung
Nicht im Reisepreis enthalten:
Abflughafen: Düsseldorf (andere Abflughäfen auf Anfrage, nach Verfügbarkeit buchbar, gegebenenfalls mit Aufpreis)
Gruppengröße:
Mindestens 8, höchstens 18 Personen. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn durch den Veranstalter abgesagt werden.
Anforderungen an die Kondition:
Wanderungen bis 13 km sowie mehrere Spaziergänge, Trittsicherheit ist nur an wenigen kurzen steinigen oder gerölligen Wegstücken erforderlich.
Reiseleitung:
Markus Müller arbeitet als Diplom–Geograph und Meteorologe an der Universität Würzburg. Seine Urlaubsreisen führen ihn regelmäßig in die griechische Inselwelt, auf Santorin und Naxos ist er als Marco wohlbekannt. Er kennt sich hervorragend mit der Natur und Kultur der Insel aus, besonders mit der vulkanischen Entwicklung Santorins.
Reiseveranstalter:
Lupe Reisen
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